Der Fürstentag

Feiern mal anders - Ein interaktives Improvisationstheater mit Speis und Trank

Der Fürstentag ist eine Kombination aus Improvisationstheater, interaktiver Einbeziehung des Publikums und dem Verwöhnen mit mittelalterlichen Speisen und Tränken in einem passenden Ambiente.

 

Das Publikum wird ins 12. Jahrhundert, in die Zeit des letzten slawischen Hevellerfürsten Pribislaw Heinrich entführt. Hautnah erlebt man den Zwist der beiden Bevölkerungsgruppen der Sachsen und der Slawen, welcher durch die ungeklärte Nachfolge des Fürsten aufgeheizt ist. Dem Grundkonzept eines Krimidinners folgend, werden die Gäste in die Ränkespiele der religiösen und weltlichen Eliten dieser Zeit einbezogen. Es gilt einen Mordanschlag auf den Fürsten aufzuklären. Durch das Programm führt ein Darsteller in der Rolle des Herolds, welcher zugleich die Einbindung des Publikums in diverse Rollen und Spiele koordiniert sowie die einzelnen Szenen mit Schauspielern zu einem passgenauen Handlungsstrang leitet.

 

Der Clou des Fürstentages ist es, dass dem Publikum geschichtliches Wissen in einem fiktiven Rahmen vermittelt wird, ohne dass es davon überhaupt etwas mitbekommt. Der Fokus liegt auf Pointen im Schauspiel der Darsteller, welche wechselnde Rollen übernehmen und der Einbeziehung einzelner Gäste. So wird das Fürstenpaar vom Publikum selbst gestellt, welches, ohne einen Funken Wissen zum Handlungsstrang, die Anweisungen gibt. Weiterhin tragen die Gäste, als Repräsentanten der beiden Bevölkerungsgruppen, im Wettstreit gegeneinander zur Wahrheitsfindung bei. Hinzu kommen dann noch skurrile Gestalten wie das Kämmerer-Ehepaar Hutzel und Else, der christliche Bischoff und der heidnische Gode sowie natürlich der sächsische Fürst Albrecht der Bär und der slawische Fürst Jaxa von Köpenick. Es wird gewettert und beschuldigt und mit blankem Stahl gefuchtelt. Die Verwirrung ist perfekt und mündet schließlich in einem großen Finale.

 

Durch entsprechende Einpassung der gastronomischen Versorgung in die Festivität des Fürstentages, wie dem großen Festmahl und wiederholten Aufforderungen des Fürstenpaares die Becher zu füllen, entsteht am Ende ein unvergessliches Erlebnis, das "Hunger" auf mehr macht.